Tomaten ausgeizen
Schwierigkeit: Einfach · Dauer: ca. 10 Minuten
„Ausgeizen" heißt, die kleinen Seitentriebe zu entfernen, die in den Blattachseln (zwischen Stamm und Blatt) wachsen. Bei den meisten Stabtomaten lohnt sich das: Die Pflanze steckt ihre Kraft dann in Früchte statt in immer mehr Blattmasse.
Es ist schnell gemacht und du brauchst kein Werkzeug – nur regelmäßig dran denken, am besten einmal pro Woche.
Das brauchst du
- Deine Finger (am besten morgens)
- Optional: saubere Schere für dickere Triebe
- Optional: Handschuhe
Schritt für Schritt
- 1
Geiztriebe erkennen
Such die kleinen Triebe, die schräg aus der Achsel zwischen Hauptstamm und einem Blattstiel wachsen – das sind die Geiztriebe (nicht die Blütenstände!).
- 2
Klein ausbrechen
Solange die Triebe klein sind (wenige cm): einfach mit zwei Fingern seitlich abknicken. Die Wunde ist klein und heilt schnell.
- 3
Größere abschneiden
Sind sie schon dicker, mit einer sauberen Schere knapp am Stamm abschneiden, um Reißen zu vermeiden.
- 4
Regelmäßig dranbleiben
Einmal pro Woche kontrollieren – Geiztriebe wachsen schnell nach. Morgens/bei trockenem Wetter arbeiten, dann trocknen die Wunden besser ab.
Dein Fall sieht anders aus?
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Foto hochladen →Häufige Fragen
- Geiztrieb oder Blütenstand – wie unterscheiden?
- Der Geiztrieb wächst in der ACHSEL zwischen Stamm und Blatt und sieht aus wie eine Mini-Pflanze mit eigenen Blättern. Blütenstände wachsen direkt am Stamm und tragen Blüten – die bleiben dran!
- Muss ich jede Tomate ausgeizen?
- Nein. Stabtomaten (die meisten am Stab gezogenen) ja, Busch-/Determinate-Sorten nein – die tragen an den Seitentrieben.