Kahle Stellen im Rasen nachsäen
Schwierigkeit: Einfach · Dauer: ca. 30 Minuten
Kahle Stellen im Rasen entstehen durch Trockenheit, Schatten, Hundeurin oder starke Beanspruchung. Nachsäen ist einfach – entscheidend ist guter Boden-Kontakt der Samen und gleichmäßige Feuchtigkeit in den ersten Wochen.
Die beste Zeit ist das Frühjahr (ab ~10 °C Bodentemperatur) oder der Spätsommer/Frühherbst. In praller Sommerhitze keimt frische Saat schlecht.
Das brauchst du
- Rasensamen (Nachsaat-Mischung)
- Rechen/Harke
- Etwas frische Garten- oder Rasenerde
- Gießkanne mit Brause oder Gartenschlauch
- Optional: etwas Startdünger
Schritt für Schritt
- 1
Stelle vorbereiten
Entferne Moos, abgestorbenes Gras und Unkraut. Ritz die Bodenoberfläche mit dem Rechen leicht auf, damit die Samen Kontakt zur Erde bekommen.
- 2
Erde auffüllen
Bei Vertiefungen etwas frische Erde einfüllen und glatt ziehen, sodass die Stelle auf Höhe des umliegenden Rasens liegt.
- 3
Samen ausbringen
Streu die Saat gleichmäßig aus (etwas dichter als auf der Packung) und harke sie ganz flach ein.
- 4
Andrücken und wässern
Drück die Saat leicht an (antreten oder mit dem Rechenrücken). Dann vorsichtig mit Brause wässern, ohne die Samen wegzuschwemmen.
- 5
Feucht halten
Halte die Stelle 2–3 Wochen gleichmäßig feucht – bei Trockenheit täglich leicht wässern. Erst mähen, wenn das neue Gras ~8–10 cm hoch ist.
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- Wann ist die beste Zeit zum Nachsäen?
- Frühjahr (ab etwa 10 °C Bodentemperatur) oder Spätsommer/Frühherbst. Dann ist es feucht und mild genug zum Keimen – Hochsommer-Hitze ist ungünstig.
- Warum keimt meine Nachsaat nicht?
- Meist zu trocken, Samen lagen ohne Bodenkontakt oben auf, oder es war zu kalt. Auch ein kürzlich verwendeter Unkrautvernichter kann das Keimen blockieren.