Urinstein entfernen – so wird die Toilette wieder sauber

Schwierigkeit: Einfach · Dauer: ca. 8 Stunden

Die gelb-braunen Ablagerungen in der Toilette sind Urinstein – eine harte Schicht aus Kalk und Urin-Rückständen, die sich mit normalem Putzen irgendwann nicht mehr wegbürsten lässt. Die gute Nachricht: Mit Säure löst sich Urinstein zuverlässig, ganz ohne aggressive Spezialchemie.

Am besten funktionieren Hausmittel wie Zitronensäure oder Essigessenz – sie brauchen nur eines: Zeit. Plane die Aktion am besten über Nacht, dann erledigt die Einwirkzeit die Hauptarbeit und du musst am Ende nur noch schrubben.

Das brauchst du

  • Zitronensäure (Pulver) oder Essigessenz
  • Wasserkocher für heißes (nicht kochendes) Wasser
  • WC-Bürste
  • Becher oder kleine Kelle zum Abschöpfen
  • Gummihandschuhe
  • Optional: Bims-Stein für Keramik bei hartnäckigen Schichten

Schritt für Schritt

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    Wasser im Becken absenken

    Drück das Wasser mit der WC-Bürste mehrmals kräftig Richtung Abfluss oder schöpf es mit einem Becher ab. Je weniger Wasser im Becken steht, desto unverdünnter wirkt die Säure gleich auf den Urinstein.

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    Säure-Lösung einfüllen

    Lös 2–3 Esslöffel Zitronensäure-Pulver in heißem – nicht kochendem – Wasser auf oder nimm Essigessenz. Gieß 2–3 Becher davon ins Becken, sodass alle Ablagerungen bedeckt sind.

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    Mehrere Stunden einwirken lassen

    Schließ den Deckel und lass die Lösung mehrere Stunden, am besten über Nacht, arbeiten. In dieser Zeit nicht spülen – sonst ist die Säure weg, bevor sie den Stein gelöst hat.

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    Schrubben und spülen

    Schrubb die angelösten Ablagerungen mit der WC-Bürste kräftig ab und spül einmal durch. Leichter Urinstein ist jetzt meist komplett verschwunden.

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    Hartnäckige Stellen nachbehandeln

    Streu Zitronensäure-Pulver direkt auf die noch feuchten Stellen und arbeite es mit der Bürste ein. Reicht das nicht, hilft ein WC-Gel auf Salzsäure-Basis – Handschuhe anziehen und gut lüften. Als letztes Mittel kannst du einen nassen Bims-Stein für Keramik nehmen.

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    Vorbeugen

    Putz die Toilette regelmäßig mit einem säurehaltigen Reiniger und nimm den Spülrand immer mit – dort setzt sich Urinstein zuerst fest. So entsteht gar keine dicke Schicht mehr.

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Häufige Fragen

Woher kommt Urinstein überhaupt?
Urinstein entsteht, wenn Kalk aus dem Spülwasser mit Urin-Rückständen reagiert. Je härter dein Wasser, desto schneller wächst die gelb-braune Schicht – vor allem unter dem Spülrand und an der Wasserlinie.
Hilft Cola gegen Urinstein?
Ein bisschen – Cola enthält Phosphorsäure und kann leichte Ablagerungen anlösen. Zitronensäure ist aber deutlich stärker, günstiger und klebt nicht. Als Notlösung okay, als Plan eher nicht.
Greift die Säure Keramik oder Dichtungen an?
Der Keramik-Glasur machen Zitronensäure und Essig nichts aus. Vorsicht nur bei verchromten Teilen und Gummidichtungen: Dort Säure nicht stundenlang stehen lassen und danach mit klarem Wasser nachspülen.

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